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Portfoliodetails

Ensemble12

Fast ein Traum für jeden Chorleiter ist ein Gesangsensemble oder kleiner Chor, bei dem die mühevolle Arbeit des Töne-Lernens v o r der Probe stattfindet. Diesen Traum habe ich mit dem Ensemble12 nun verwirklichen können. Gute Freunde und Bekannte aus ganz Bayern, alte Hasen in der Chormusik und ein paar Gesangsstudierende bilden mit mir, dem Dreizehnten, das Ensemble12. Ob ich dirigiere oder (was ich noch lieber mache) mitsinge, die Musik die wir machen, ist immer anspruchsvoll. In Projektphasen erarbeiten wir tolle Konzertprogramme. Zuhören lohnt sich bestimmt!

 

Vokalmusik nach Texten von William Shakespeare 2018

If music be the food of love

Am Samstag, 13. Oktober um 20.00 Uhr gastiert das Vokalensemble „Ensemble12“ erneut in der Barfüßerkirche in Augsburg. Auf dem Programm stehen Vertonungen von Texten von William Shakespeare. Seine genialen Texte aus den dramatischen Werken und der reinen Poesie, wie seine Sonette, haben immer wieder Komponisten aller Epochen zu herausragenden Werken inspiriert.

Professor Alfons Brandl und seine 12 semiprofessionellen Sängerinnen und Sänger widmen sich im ersten Teil des Konzertes dem Shakespearschen Theater. Sequenzen aus der „Fairy Queen“, „The Tempest“ oder auch aus dem „Macbeth“ erklingen in Kompositionen von Henry Purcell, Ralph Vaughan Williams, Jaako Mäntyjärvi und anderen. Aus dem 19. Jahrhundert gibt es selten zu hörende Werke von R. Stevens und Charles Wood.

Der zweite Teil des Programmes ist dann der Lyrik gewidmet. Sonette und weitere Dichtungen erklingen in ernsten und heiteren Kompositionen, Jazzklänge, selbst Rockrhythmen sind in Werken von John Rutter, Nancy Wertsch oder Nils Lindberg zu hören. Daneben wird es eine Uraufführung eines Werkes der Münchner Komponistin Dorothea Hofmann über den titelgebenden Text geben.

Der Eintritt zu diesem sicher außergewöhnlichen Chorkonzert ist frei, um Spenden wird gebeten.

Johannespassion 2018

Dreimal Johannespassion im März 2018

Vom 16. - 18. März 2018 führte das Ensemble dreimal J.S. Bachs Johannespassion in Rehling, Oettingen und Dreieich auf. Zweimal, in Rehling und Dreieich, dirigierte Alfons Brandl. In Oettingen leitete Dietmar Kreß das Vokalensemble zusammen mit den oberbayerischen Barocksolisten. Stefan Heidweiler sang in Rehling die Evangelistenpartie, Alfons Brandl bei den anderen beiden Aufführungen und Christian Schmidt hatte die Rolle des Jesus übernommen. Die Besonderheit der kleinen, quasi solistischen Besetzung, die den Turbachören große Durchsichtigkeit und Prägnanz verlieh und die präzise Sprachbehandlung in den Chorälen prägten die Aufführungen. Die Offenbach-Post schrieb „Mit ungemeiner Dynamik und Klangopulenz, sensiblem Gespür für die polyphonen Strukturen und in transparenter Balance mit den Oberbayerischen Barocksolisten ziehen die 12 Vokalsolisten gleich im Eingangschor 'Herr unser Herrscher' die Zuhörer in ihren Bann“.

Besonderen Eindruck auf das Publikum machte die Tatsache, dass die übrigen Vokalsolisten alle aus dem Chor hervortraten und hochprofessionelle und ergreifende Solodarbietungen zeigten. Konzeptionell ist das vollkommen schlüssig, behandelt doch Bach die Arien als individuelle Meditation zum Passionsgeschehen. In der Oettinger Zeitung war zu lesen „Gänsehaut war garantiert, nicht nur der Kälte wegen“, „Höhepunkt war zweifellos die von Franziska Zwink wunderschön intonierte Arie 'Zerfließe mein Herze…'“ Auch Frauke Mayer, Daniel Thomas und Jakob Kreß überzeugten mit ihren Arien und Ariosi im Zusammenspiel mit den hervorragenden Instrumentalisten. Max Viellehner beziehungsweise Matthias Räupke sangen klangstark die Rollen von Petrus und Pilatus.

Das Publikum reagierte begeistert auf die Aufführungen, die Bachs eindringliche Dramaturgie vokal und instrumental auf den Punkt brachten. Wohl sehr nahe an Bachs Besetzungsvorstellungen, waren die Konzerte auch in aufführungspraktischer Hinsicht bemerkenswert. Wunderbare Instrumentalisten wie der Konzertmeister Simon Steinkühler, der Barockcellist Michael Rupprecht oder der Cembalist Robert Schröter trugen dazu maßgeblich bei.

Adventskonzerte 2017

Ensemble12 gastiert mit einem anspruchsvollen Adventskonzert zweimal im Augsburger Raum

Das 12-köpfige Vokalensemble unter der Leitung von Alfons Brandl, das aus Sängerinnen und Sängern aus ganz Bayern besteht, bringt in seinen diesjährigen Adventskonzerten Vokalmusik aus dem 20. und 21. Jahrhundert (z. B. „O magnum mysterium“ von M. Lauridsen) aber auch bekannte Advents- und Weihnachtslieder zur Aufführung. Daneben erklingen die kunstvolle Motette „O Heiland reiß die Himmel auf“ von Johannes Brahms und mehrere Werke aus dem Frühbarock von G. Gabrieli, H. Schütz und J. H. Schein.

Perfektion, Stilsicherheit und vokaler Farbenreichtum gehören zu den Markenzeichen des 2016 gegründeten Ensembles. Zum Debütkonzert 2016 schrieb die Augsburger Allgemeine „Mit Anmut, sensibel, kontrastreich und spannend durch den Bogenschlag zwischen barocker und zeitgenössischer Advents- und Weihnachtsmusik hat das Ensemble12 in der Rehlinger Kirche bezaubert … (so) zeigte der auch in extremen Lagen sauber intonierende Chor in eindrucksvoller Weise das charakteristische Klangbild der sakralen Vokalmusik der Moderne auf“.

Die Konzerte finden am Freitag, 8. Dezember um 20.00 Uhr in der Barfüßerkirche Augsburg und am Samstag, 9. Dezember um 20.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Vitus und Katharina in Rehling statt. Der Eintritt zu diesen außergewöhnlichen Konzerten ist frei.

Kompositionen und Volksliedbearbeitungen von Zeitgenossen 2017

Niveauvolles Chorkonzert „Ernst und heiter“

In der schönen Barockkirche St. Jakob in Oettingen und der altehrwürdigen Barfüßerkirche in Augsburg sang das Ensemble12 zwei Konzerte mit Musik von deutschen Komponisten unserer Zeit.

Unter dem Titel „Ernst und heiter“ erklangen im ersten Teil des Konzertes geistliche Kompositionen von Max Beckschäfer, Alfons Brandl, Wolfram Buchenberg, Alwin M. Schronen und Simon Wawer. Im zweiten Teil gab es Volksliedbearbeitungen dieser Komponisten, sowie von Stefan Claas und Bernd Englbrecht, zu hören.

Das Ensemble12 überzeugte durch feine Intonation und große Homogenität. Gleich zu Beginn bestachen die fein dissonanten Akkordverbindung in Simon Wawers „In lumine tuo“, die schwelgerische Intensität von W. Buchenbergs „Veni, dilecte mi“ oder die herben dynamischen Gegensätze in Brandls „De profundis“ sprachen die Zuhörer unmittelbar an. Ganz selbstverständlich erklang Alwin Schronens „And God has commanded all his angels“. Die leichten und klar geführten Sopranstimmen und die sonoren Bassstimmen bestachen in Schronens „The power of nature“. Besonders anspruchsvoll ist die dichte Klanglichkeit in Max Beckschäfers „O nott‘ o dolce tempo“, das die Sänger mit ungeheurer Dichte und ausgefeilter Interpretation musizierten.

Im zweiten Teil des Konzertes erklangen Arrangements von deutschen Volksliedern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. In ihrer Einfachheit berückend schön vorgetragen erklangen „Der Mond ist aufgegangen“ von Simon Wawer, „Kein Feuer, keine Kohle“ von Max Beckschäfer oder „In stiller Nacht“ von Wolfram Buchenberg. Ganz der Virtuosität verschrieben hatte sich das Ensemble dann bei „Es dunkelt schon in der Heide“ von Alwin Schronen oder „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ von Bernd Englbrecht. In „Kein schöner Land“ im Satz von Wolfram Buchenberg brillierten die einzelnen Stimmgruppen, sehr schön hier die Alti und Tenöre und in der Variationskantate zu „Es führt über den Main“ von Stefan Claas gab es von klangschönen Soli bis hin zur Blechbläserimitation viel Spannendes zu hören.

Das Publikum jedenfalls dankte mit langanhaltendem Applaus.

Weihnachtskonzert 2016

Das Premierenkonzert des Ensemble12 fand am 10. Dezember 2016 in der kleinen Pfarrkirche von Rehling statt, zu dem sich ein überschaubares, aber durchaus hochkarätiges Publikum eingefunden hatte. Unter dem Leitfaden von vielen „O magnum Mysterium“-Vertonungen musizierte das Ensemble12 weihnachtliche Chormusik aus fünf Jahrhunderten. Als „Eckpfeiler“ des Programmes erklangen die „Quatre motets pour le temps de Noel“ von Francis Poulenc, die im Jahr 2017 komponierten „Fünf Weihnachtsmotetten“ von Max Beckschäfer und Johann Seb. Bachs Motette „Lobet den Herren alle Heiden“, dazu Vertonungen von G.P. da Palestrina, Louis de Victoria, Javier Busto und Simon Wawer, sowie Sätze über bekannte Weihnachtslieder.

Die Augsburger Allgemeine schrieb „Mit Anmut, sensibel, kontrastreich und spannend durch den Bogenschlag zwischen barocker und zeitgenössischer Advents – und Weihnachtsmusik hat das Ensemble12 in der Rehlinger Kirche bezaubert … In Max Beckschäfers Weihnachtsmotetten zeigte der auch in extremen Lagen sauber intonierende Chor in eindrucksvoller Weise das charakteristische Klangbild der sakralen Vokalmusik der Moderne auf … Die Zuhörer dankten dem Chor mit lang anhaltendem Schlussapplaus“ (AZ 13.12.2017)

 

 

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